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Servicestelle für Kinder- und Jugendbeteiligung

Die landesweite Servicestelle Kinder- und Jugendbeteiligung wird gemeinsam vom Landesjugendring, der Landesvereinigung kulturelle Jugendbildung und der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit getragen. Sie widmet sich sowohl dem Thema der politischen Beteiligung, als auch dem Thema der Verantwortungsübernahme junger Menschen für das Gemeinwohl und für ein gelingendes Miteinander durch freiwilliges Engagement.

Jugendliche niederschwellig in Politik einbinden

Vom Bundesweiten Netzwerk Offene Kinder- und Jugendarbeit aus Österreich wurden zehn Erfolgsfaktoren der niederschwelligen Beteiligung übersichtlich dargestellt.

Beteiligungsprozesse

Wie können die Interessen von Jugendlichen sichtbar werden? Wie können die Jugendlichen ihre Interessen vertreten? Wann gelingt Beteiligung?

Engagement und Beteiligung von Jugendlichen werden häufig nicht ernst genommen und nur halbherzig unterstützt. So kommt es immer wieder zu einer (z.T. medial inszenierten) Scheinbeteiligung der Jugendlichen: die Ergebnisse von Beteiligungsprozessen werden nur berücksichtigt, wenn sowieso gewünschte Ergebnisse entstehen (wenn die Ergebnisse den Entscheidungsträger*innen nicht gefallen, werden diese nicht berücksichtigt) ODER die Jugendliche dürfen nur über Banalitäten (beispielsweise, ob die Wand des Jugendhauses blau oder gelb gestrichen werden soll) entscheiden. Beteiligungsprozesse sollen stattfinden, müssen dann aber auch ernst gemeint sein!

Das heißt: finanziell und zeitnah durchsetzbar sein. Eine Umsetzungsdauer von mehreren Jahren ist für Kinder und Jugendliche zu lang! Sofern sich die Entscheidungen nicht schneller umsetzen lassen oder wenn kein Geld für die Umsetzung vorhanden ist, muss dies frühzeitig und transparent gegenüber den Kindern und Jugendlichen kommuniziert werden. In diesem Fall sollten schneller umsetzbare Alternativen geprüft werden.

Die Fachkräfte müssen zudem abschätzen, ob die möglichen Entscheidungen politisch durchsetzbar sind und ob ausreichend finanzielle und personelle Ressourcen zur Verfügung stehen. Hindernisse bei der Umsetzung und Änderungen in der Umsetzung sollten offen kommuniziert werden und gemeinsam mit den Jugendlichen besprochen werden.

Damit sich Jugendliche beteiligen, sollten die Themen, mit denen sich die Jugendlichen befassen, an deren (gemeinsame) Interessen anknüpfen. Jugendliche können selbst zu Lehrenden werden und selbst Verantwortung übernehmen. Diese neuen Rollen können von den Pädagog*innen unterstützt werden. Grundsätzlich müssen Kinder und Jugendliche als Expert*innen in eigener Sache ernst genommen werden!

Damit auch möglichst alle Kinder und Jugendliche Zugang zu Beteiligungsprozessen haben müssen die Fachkräfte auf eine niederschwellige Beteiligungsform achten. Welche unsichtbaren Hürden können für bestimmte Kinder oder Jugendliche bestehen, die sie davon abhalten können, sich zu beteiligen?

Häufig sind Beteiligungsoptionen nicht niederschwellig und stellen bereits in ihrer Form Hürden für einige Jugendliche dar: Welche Zielgruppe wird hier mit welcher Sprache angesprochen? Werden wieder nur diejenigen angesprochen, deren Eltern hohe Bildungsabschlüsse haben und die selbst einen höheren Bildungsabschluss anstreben? Welche Sprache wird auf den Beteiligungsversammlungen gesprochen? Wie fühlen sich hier Jugendliche, die nicht über den Wortschatz verfügen, der dort verwendet wird?    

Da Kinder und Jugendlich sich in verschiedenen Sozialräumen bewegen ist es sinnvoll, Beteiligungsprozesse in Kooperation mit entsprechenden örtlichen Organisationen und Institutionen zu planen. Im Netzwerk geht es einfacher!

Es ist sinnvoll, Kinder und Jugendliche kontinuierlich an Entscheidungsprozessen zu beteiligen. Kinder und Jugendlicher erfahren so die Wirkung von ihrem Engagement. Für eine lebendige Demokratie ist es notwendig, Kinder und Jugendliche frühzeitig zu befähigen, für die eigenen Interessen einzutreten und sie damit mit dem notwendigen Handwerkszeug auszustatten, um sich aktiv an der Demokratie zu beteiligen.

Kinderrechte und Partizipation

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